Seit mehreren Wochen begleitet uns Dascha (als einzige meiner Katzen) auf Jokers allabendliche letzte Pipirunde, die ungefähr 15 Minuten in Anspruch nimmt. Offenbar wartet sie draußen bereits auf uns, denn in der Regel taucht sie plötzlich laut maunzend auf, kaum dass wir unterwegs sind. Hier kriecht sie rufend unter dem Tor zur Sonnenwiese des Wülfrather Hallenbades während wir vorbeigehen.
Ihre Augen leuchten in der Dämmerung (es ist ca. 21:00 Uhr) während sie am Jugendhaus vorbei hinter uns her rennt ...
... und uns mal kurz überholt als wir auf sie warten.
Dann lässt sie uns wieder vorgehen (im Hintergrund ist das Gebäude des Hallenbades sowie eine Ecke der Rückseite des Jugendhauses zu sehen) ...
... und beeilt sich uns im Stadtpark wieder einzuholen.
Da kommt sie freudig maunzend zu uns angeflitzt während wir wieder auf sie warten.
In Höhe der Rück/Parkseite der Schule pausiert sie einen Moment ...
... beeilt sich aber dann doch lieber in unserer Nähe zu bleiben als wir weitergehen.
Irgend etwas lenkt sie kurz ab ...
... aber dann wieder ist Joker interessanter.
Komm Dascha, komm!
Auch als wir den Stadtpark verlassen folgt sie uns nach auf die Strasse ...
... bis zur Ecke, wo wir in Höhe der AWO in die Schulstrasse abbiegen ...
... und läuft dann vor in Richtung Hauptschule Wolverothe (im Hintergrund zu sehen) ...
... an parkende Autos vorbei und wartet bis wir sie einholen. Ab hier habe ich immer etwas Angst wegen dem gelegentlichen Auto, das um diese Zeit noch hier fährt. Zum Glück fährt aber nur selten ein Auto vorbei und Dascha scheint genau zu wissen, dass sie aufpassen muss.
Jetzt sind wir in unserer Strasse eingebogen ...
... wo sie schließlich vom Garten des Nachbars herkommend unter das offenstehende Gattertor zu unserer Hofeinfahrt drunterkriecht ...
... und uns bis zur Haustür begleitet, um mit uns ins Haus zu gehen.
Dieses Verhalten ist aber nicht ungewöhnlich für eine Katze. Frühere Katzen von uns haben uns auch hin und wieder bei Spaziergängen begleitet. Eine begleitete die Kinder sogar regelmäßig zur Schule und holte sie bei Schulschluß wieder ab. Eine Google-Suche bestätigt, dass auch andere Katzen gerne ihre Halter bei Spaziergängen begleiten.
Meine Katzen sind wirklich sehr gute Mäusefänger. Na ja, außer dem guten Gismo ... ... der mittlerweile zu alt und steif geworden ist für diesen Sport. Aber die drei jüngeren bringen immer wieder ihren Fang nach Hause, sehr oft noch lebend. Leider, leider lassen sie ihre Beute jedoch beim grausamen Spiel auch häufig wieder entwischen, die sich dann hinter den Schränken versteckt, woraufhin die Jäger das Interesse an ihr verlieren. Und so kann ICH dann zusehen, wie ich damit klar komme.
Erst neulich brachte meine allerliebste Dascha eine lebendige Maus nach Hause und ließ sie in der Küche entwischen. Die Maus fand blitzschnell eine Lücke in der Blende unter den Küchenschränken und verschwand dahinter noch eher ich überhaupt reagieren konnte. Nachdem ich die Blenden entfernt hatte und ich mit Hilfe der Taschenlampe nur Staub und Spinnweben entdecken konnte, überließ ich Maja, Dascha und Maxi das Feld in der Hoffnung sie würden die Maus schon kriegen. Ja, Pustekuchen. Sie hockten zwar abwechselnd in Lauerstellung immer wieder davor aber leider ließ sich die Maus nicht blicken. Nach ein paar Tagen verloren sie das Interesse und ich nahm dadurch an, dass eine von ihnen vielleicht doch noch die Maus erwischt hatte und legte somit die Sache zu den Akten.
Aber nicht für lange, denn eines Morgens entdeckte ich ein angeknabbertes Schwämchen im Schrank (der nach hinten offen ist) unter der Spüle und überall im Schränkchen waren die Fusselchen verteilt. Auch entdeckte ich etwas Mäusedreck und als ich den gelben Müll, der im selbigen Schränkchen untergebracht ist ...
... entsorgen wollte, bemerkte ich, dass der Plastiksack ziemlich große aufgerissene Löcher aufwies. So wußte ich, dass die Maus noch lebte und in der Küche höchstwahrscheinlich ganz fleißig dabei war, hinter dem Kühlschrank oder dem Geschirrspüler ein Nest mit den abgeknabberten Schwämmchenfusselchen einzurichten. Von der Maus war aber immer noch keine Spur. Ein paar Stunden später jedoch - als ich ein Messer aus der Schublade im Küchenschrank holen wollte und die Schublade öffnete - sprang mir die Maus förmlich aus der Schublade entgegen, sprang herunter auf den Fußboden und verschwand unter den Schränken. Ich schrie unwillkürlich auf (konnte es mir aber gerade noch verkneifen auf einen Stuhl zu springen - HAHA Scherz). Was tun? Ich überlegte, die Maus auszuräuchern. Ich habe ein paar Dufträucherkegeln, die ich dafür opfern würde, aber dann fiel mir ein, dass die Küche trotz gründlicher Belüftung noch tagelang nach Rauch stinken würde, da ich vor ein paar Jahren eine ähnliche Aktion gestartet hatte und jetzt doch lieber auf den Gestank verzichten wollte. Also besorgte ich vom Raiffeisenmarkt zwei ganz gewöhnliche Mausefallen, die ich mit Nutella präperierte - ein Tipp von der Verkäuferin - und legte sie unter den Küchenschränken, ziemlich weit hinten, damit die Katzen nicht dran konnten.
Am nächsten Morgen dann dieses hier:
Die Falle war zugeschnappt, aber wo war die Maus? Ich vermutete eine intelligente Maus, die sich mit Fallen auskannte. Aber beim anschließenden Gang in das Wohnzimmer entdeckte ich ...
... eine angeknabberte tote Maus und nahm an, dass eine der Katzen sie aus der Falle geklaubt haben musste. Aber weit gefehlt, denn am nächsten Morgen als ich wieder mal den gelben Müll entsorgen wollte ...
... raschelte es in der Mülltüte verdächtig und ich erhaschte einen kurzen Blick auf die Maus, die sich zwischen den diversen Ojekten in der Tüte schnell versteckte. Geistesgegenwärtig (nachdem ich wieder unwillkürlich aufschrie) knotete ich die Tüte fest zu, damit die Maus nicht entwischen konnte und trug den Müll auf die Terrasse, wo ich die Maus befreien wollte. Bei dieser Gelegenheit entdeckte ich im Wohnzimmer genau auf demselben Platz wie gestern eine weitere angeknabberte tote Maus. Also wirklich, die Katzen sind mir momentan viel zu fleißig!!! Als ich die Mülltüte draußen auf der Terrasse wieder öffnete ...
... arbeitet sich die Maus ganz nach unten, so dass ich die Tüte nach und nach entleeren musste, um die Maus befreien zu können. Endlich sprang sie mit einem schnellen Satz heraus und versteckte sich in einer Lücke irgendwo. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf, hier in Bildern dokumentiert.
Maxi entdeckte die Maus, schnappte sie sich mit einem schnellen unbarmherzigen Krallengriff ....
... trug sie im Maul erst mal hier hin ...
... dann dort hin ...
... wo er eine Weile grausam mit ihr spielte bis sie tot liegenblieb. Zwischendurch wollte er sie noch lebendig zurück in die Wohnung bringen, aber da spielte ich nicht mit und verschloss grimmig entschlossen Tür und Katzenklappe. Wehe!!!
Schließlich knabberte er ein bißchen an ihr herum ...
... aber letzendlich verlor er das Interesse an ihr und ließ sie liegen (er hatte kurz vorher bereits gefrühstückt und hatte keinen wirklichen Hunger).
Und so landete die arme Maus, die fast eine ganze Woche lang in meiner Küche ausgeharrt hatte, zusammen mit der anderen toten Maus aus dem Wohnzimmer in den Restmüllsack im Keller.
Ich hoffe inbrünstig, dass sie nicht tragend war und mir eventuell Mäusebabies in meiner Küche hinterlassen hat, die in einer unzugänglichen Ecke verenden und stinken werden. Bitte nicht!!!
Beim kurzen Prüfen der Blumenkästen heute Morgen entdeckte ich ihn wieder unten auf der Wiese: Howdy blieb noch dort an der Ecke längere Zeit sitzen als er mich erblickte. Vermutlich macht er - seit ich ihn für seine Kastration gefangen hatte - einen großen Bogen um meine Terrasse. Ich freue mich auf jeden Fall, dass es ihm gut geht, auch ohne meine Hilfe. Vielleicht erhasche ich jetzt öfters einen Blick auf ihn. Die Wiese ist eine beliebte Durchgangsstrecke für sämtliche Katzen in der Nachbarschaft. Meistens kriege ich das nur zufällig mit, wenn ich über die kleine Mauer schaue. Manche sind neugierig genug, um auf meine Terrasse zu kommen, wie dieser regelmäßiger Gast hier ... ... den ich dieses Jahr hier jedoch noch nicht wieder gesehen habe. Und hier eine wunderschöne weiße Katze, die neugierig durch's Fensterglas in mein Wohnzimmer schaut:
Das hat sie schon einige Male gemacht. Vor ein paar Tagen habe ich sie draußen wieder gesehen. Ich bin mir aber relativ sicher, dass diese beiden ein Zuhause haben.
Dieser Prachtkater (vermutlich ein British Kurzhaar) kam sogar einmal durch die offene Terrassentür herein. Er kam sehr oft vorbei. Leider habe ich ihn seit ein paar Jahren nicht mehr gesehen.
Diese beiden Kater ...
... waren vor ca. 4 Jahren kurzzeitig vorübergehende "Gäste" auf meiner Terrasse als Dascha (damals gehörte sie noch den Nachbarn, die sie zunächst nicht kastrieren ließen) rollig war. Seitdem nie wieder gesehen, offensichtlich, weil die inzwischen kastrierte Dascha keine Lockdüfte mehr verbreitet .
Bin gespannt welche neuen Gäste ich dieses Jahr auf meiner Terrasse begrüßen darf. Natürlich sind meine Katzen nicht besonders erfreut darüber und zeigen dies den Eindringlingen ziemlich deutlich.
Freitag (26.02.2010) ca. 8:00 Uhr morgens ist es mir nach fast drei Wochen Bemühungen endlich gelungen, Howdy zu fangen. Er war gerade nach drei Tagen Abwesentheit wieder aufgetaucht. Vermutlich war er auf Brautschau gewesen und hatte wohl tierischen Hunger. Hier kann man ihn in der Falle sehen:
Im Verlaufe des Vormittags wurde er zur Tierarztpraxis gebracht und am späten Nachmittag kastriert wieder abgeholt. Die Tierärztin schätzte ihn auf ca. 2 Jahre. Den Abend und den nächsten Vormittag verbrachte er in einem mit einem Tuch abgedeckten Käfig im beheizten Badezimmer, da durch die Narkose die Körpertemperatur absinkt (im Freien Unterkühlungsgefahr) und erst am nächsten Tag der Kater sein volles Reaktionsvermögen wieder erlangt hat, um draußen sich bei Gefahr wehren zu können.
Samstag (27.02.2010) konnte Howdy wieder in die Freiheit entlassen werden. Der Käfig wurde draußen auf der Terrasse geöffnet und schnell wie der Blitz ... ... sprang er über die Mauer und ... ... machte sich davon. Einen Teller mit Futter habe ich ihm hingestellt, denn er hat garantiert sehr viel Hunger und ich vermute doch sehr stark, dass er im Verlaufe des Tages wegen dem Regenwetter hier wieder Schutz suchen wird.
Edit Dienstag (02.03.2010): Howdy ist seit seiner Freilassung hier nicht wieder aufgetaucht. Ich hoffe, er hat einen anderen Unterschlupf und Nahrung gefunden, und dass es ihm gut geht.
Howdy soll noch rechtzeitig vor der Katzenpaarungssaison, die unmittelbar bevorsteht, eingefangen und kastriert werden. Daher habe ich mir eine Lebendfalle ausgeliehen und auf meiner Terrasse aufgestellt. Es ist eine ziemlich alte Falle. Hier sieht man das Ungetüm deutlich abgebildet:
Montag (08.02.2010) habe ich die Falle mit ein wenig frischem rohen Fleisch (Pute) präpariert, so wie ich das auf verschiedene Videos im Internet gesehen habe. Es sollte nur ganz wenig Futter sein, da die Katze ja wegen der anschließenden Kastration in der Tierarztpraxis narkotisiert wird und eigentlich nüchtern sein sollte. Ich beobachtete, dass Howdy sehr interessiert an der Falle schnupperte und um die Falle herumging, sie ihm aber wohl nicht geheuer vorkam und davon Abstand nahm, hineinzugehen.
Hier ist der Eingang der Falle von meinem Badezimmerfenster aus fotografiert. Sie ist mit Zeitungspapier ausgelegt, da Katzen meistens nicht so gerne den nackten Gitterrost betreten. Auf dem Zeitungspapier legt man eine "Lockstraße" mit leckeren kleinen Bröckchen bis hinten hin zum Ausgang. Hier ist der hintere Bereich der Falle - die Wippe die beim Betreten den Mechansismus auslöst, der am anderen Ende der Falle (der Eingang) die nach oben geöffnete Klappe herunterläßt, kann man gerade noch sehen. Auf dem Foto steht die Falle geöffnet und noch nicht mit Zeitungspapier und Lockmittel ausgelegt. Howdys Versteck ist ganz im Hintergrund, verdeckt hinter der Bank.
Am Dienstag (09.02.2010) versuchte ich es mit ein wenig leckerem Lachsaus der Dose mitsamt Saft. Noch bevor ich zur Terrassentür wieder in die Wohnung hineinging, kam er aus seiner Höhle heraus und schnupperte sehr interessiert an der Falle. Aber er ließ Vorsicht walten und ließ den Lachs lieber stehen, als dass er in die Falle hineinging.
Am Mittwoch (10.02.2010) blieb die Falle geschlossen, da die Tierarztpraxis an diesem Tage geschlossen war. Obwohl es bei so einem Vorhaben günstiger ist, wenn die Katze hungrig ist, wollte ich ihn bei der strengen Kälte und dem neuen Schneefall nicht schon wieder einen weiteren Tag hungern lassen, so stellte ich ihm den restlichen Lachs vom Vortag genau vor dem Eingang der Falle hin. Er ließ nicht lange auf sich warten, kam heraus und fraß sofort alles auf. Man sieht der Teller ist leer:
Am Donnerstag (11.02.2010) präperierte ich morgens die Falle mit Thunfisch aus der Dose ...
... und legte wie üblich ein großes Tuch darüber, was nicht nur den Zweck hat, die gefangene Katze zu beruhigen, denn eine dunkle Höhle wirkt beruhigend auf Katzen, sondern auch die Katze vor dem Wetter zu schützen. Man sieht auf dem Foto, dass es wieder schneit. Es ist auch sehr kalt und windig, was den feinen Schnee in alle Ecken treibt, obwohl dieser Teil der Terrasse überdacht ist. Howdys Ecke ist jedoch davor gut geschützt. Hier ist die präperierte Falle wieder von der anderen Seite zu sehen. Ganz im Hintergrund lauerte Howdy schon, aber er ist auf dem Foto nicht erkennbar. Howdy ist meiner Gegenwart mittlerweile gewöhnt und ich kann sogar vorsichtig mit ein wenig Abstand nach ihm schauen in seiner Ecke, ohne dass er sofort davon läuft wie in der Vergangenheit. Mein Hantieren mit der Falle scheint ihn auch nicht sonderlich zu stören.
Offenbar ist das Einfangen einer wild lebenden Katze jedoch ein ziemliches Geduldsspiel, denn vom Badezimmerfenster aus, konnte ich genau beobachten, dass er dieses Mal zwar mit dem halben Körper hineinging und die kleinen Brocken Thunfisch und den Thunfischsaft, welche ich auf dem Zeitungspapier als "Lockstraße" geträufelt hatte aufschleckte, aber nicht bis hinten hin hineindrang, wo noch mehr Lachsbröckchen auf der kleinen Wippe warteten. Diese muss er unbedingt betreten, damit der Eingang sich verschließt.
Aber Howdy ist trotz Hunger offenbar sehr mißtrauisch. Er verkroch sich wieder in seinem Versteck und blieb die nächsten Stunden dort zusammengerollt liegen. Nachmittags präperierte ich die Falle noch mal, diesmal mit Makrele. Wieder kam er sofort heraus, ging um die Falle herum und betrat wie am Morgen nur den vorderen Bereich, nahm sich ein paar Bröckchen und verließ sie wieder, um sich wieder in seiner Höhle zu verkriechen. Jedesmal scheint er nach der ersten Untersuchung der Falle und dem Kosten der im vorderen Bereich ausgelegten Bröckchen jedes weitere Interesse daran bzw. was da drin liegt zu verlieren. Howdy hat wohl ein sehr gutes instinktsicheres Misstrauen.
Heute (12.02.2010) ist Freitag und für diese Woche die letzte Chance vor dem Wochenende. Ich legte dieses Mal keine Körderbröckchen (wieder Makrele) direkt am Eingang, sondern in die Mitte, in der Hoffnung, dass er direkt dort hin gelockt wird und dann weiter zu den Bröckchen auf der Wippe vordringt. Es war das selbe Spiel wie an den Vortagen. Sofort nach meinem Verschwinden kam er hervor, ging schnuppernd um die Falle herum, nur dass er dieses Mal nicht versucht war hineinzugehen. Tja, dieses Mal fehlten die Futterbröckchen am Eingang.
Da Howdy nur ein einziges Mal pro Versuch Interesse an der Fall zeigt, bleibt mir also nichts weiter übrig, als die Aktion bis zur nächsten Woche abzublasen, um am nächsten Montag den Versuch wieder neu zu starten. Die Klappe am Eingang habe ich mittels einem Stab so gesichert, dass sie geöffnet bleibt:
Am Wochenende werde ich also sein gewohntes Futter (Dosenfutter) auf einem Pappteller in die Falle hineinstellen (und jedesmal den Teller mehr und mehr nach hinten schieben), so dass er, wenn er hungrig ist, gezwungen ist, es dort zu fressen. Vielleicht überwindet er so sein Misstrauen vor der Falle.
Es gibt jedoch als einen allerletzten Versuch folgende Möglichkeit, nämlich der "Wasserflaschen-Trick":
Nur, ob die Anwendung des Tricks bei der alten Falle, die ich zur Verfügung habe, möglich ist, ist fraglich. Im Video wird der Trick nämlich mit einer moderneren Falle demonstriert.
Gerade eben, als ich mein Mittagessen am Esstisch zu mir nahm, sah ich ihn vorne vor dem Haus durch's Fenster. Das Foto habe ich schnell durch das Fenster aufgenommen. Leider ist er auf dem Bild nicht klar erkennbar, aber in Natura habe ich ihn sofort erkannt. Er wirkte sehr verspielt und voller Energie. Jetzt bin ich mal gespannt, ob er sich wieder auf meiner Terrasse blicken lässt. Der Typ gibt ja wirklich Rätsel auf. Wo ist er die ganze Zeit bei Eis und Schnee und Minustemperaturen gewesen? Er scheint ja wirklich ungeheuer überlebenstüchtig zu sein. Ich habe mir viel Gedanken um ihn gemacht und freue mich, dass er noch lebt.
Edit 28.01.2010:
Habe gerade auf meiner Terrasse nachgeschaut und Howdy in der Katzenhöhle, die ich vor ein paar Wochen in besonders geschützter Stelle hingestellt hatte, entdeckt.
Wer weiß, vielleicht benutzt er dieses Versteck schon länger. Nur, wenn ich gelegentlich nachschaute, war die Katzenhöhle leer.
Die Katzenhöhle ist mittels einer Sitzauflage davor vor Wind und Wetter geschützt und versteckt zwischen Hauswand und Sitzbank plaziert. Von unten ist die Katzenhöhe durch eine Isolierung aus Styropor vor Kälte gedämmt.