Samstag, 19. März 2011

Howdys Frühling

Die Terrasse wurde voriges Wochenende bei schönem, mildem Wetter ein bißchen aufgeräumt, so dass jetzt die vor dem Winterwetter schützende Plane endlich runtergenommen wurde. Das schien Howdy ein wenig zu irritieren, denn für zwei Tage war er verschwunden. Aber seit ein paar Tagen ist er wieder da, schläft in eine der Höhlen und frißt dankbar vom angebotenen Trockenfutter, wie ich heute Morgen bei Sonnenschein aus dem Badezimmerfenster mit der Kamera dokumentieren konnte.


Nadchem er satt war und sich geputzt hatte, entschloß er sich zu einem Spaziergang und verließ die Terrasse. Er sieht wohlgenährt aus.


Gerade eben ist er wieder zurückgekommen und schläft.

Mittwoch, 9. März 2011

Howdy-Update

Der Winter ist lang und er befindet sich noch immer auf meiner Terrasse.


Allerdings schläft er jetzt vornehmlich in einer der oberen Katzenhöhlen, von wo aus er mich argwöhnisch betrachtet, wie auf dem Foto, und nicht mehr versteckt unter der Bank.


Er ist immer noch sehr scheu und verschwindet, sobald ich zu nahe an ihn heran komme. Die Kälte der letzten Monate haben mir auch nicht ermöglicht, länger auf der Terrasse zu bleiben, um mich mit ihm anzufreunden. Aber es geht ihm offensichtlich gut. Und natürlich stelle ich ihm weiterhin jeden Tag Futter hin. Jetzt wo er kastriert ist, bleibt er in dieser Jahreszeit auch nicht mehr tagelang weg wie in den Jahren zuvor. Die Brautschau der Kater hat nämlich bereits begonnen und im Mai kommen die ersten Katzenbabys des Jahres zur Welt, viele davon ungewollt und mit einem elendigen Schicksal in freier Wildbahn.
Es ist unverständlich, dass so viele Menschen kein Verständnis dafür haben, dass Freigängerkatzen kastriert werden müssen, wie die Zwischenbilanz der Umfrage bei der MDR ergibt.

Dienstag, 23. November 2010

Howdy kehrt in sein Winterquartier zurück

Seit seiner Kastration im Februar dieses Jahres hat er einen großen Bogen um meine Terrasse gemacht. Jedoch habe ich ihn seitdem gelegentlich vor meinem Fenster gesehen ...


... und auf dem Hof vor dem Haus entdeckte ich ihn auch öfters, wobei er hier von der sehr territorial veranlagten Maja (im Vordergrund) konfrontiert wurde:


Jetzt wo das Wetter allmählich winterlich kalt wird, ist Howdy heute morgen wohl endgültig in sein Winterquartier auf meiner Terrasse zurückgekehrt ...

... wo er sich in einer seiner alten bevorzugten Höhlen unter der Bank gemütlich einkuschelte.


Hungrig war er auch, denn das Trockenfutter, was ich ihm daraufhin hinstellte, vertilgte er unverzüglich. Dies wird Howdys dritter Winter auf meiner Terrasse, das erste Mal habe ich ihn dort im Januar 2009 entdeckt. Die Terrasse ist überdacht und winterfest vor Nässe, Schnee und Wind mit einer zusätzlichen Plane drumherum geschützt.
Derweil verbringen meine vier Hauskatzen ihre Zeit wie üblich in dieser Jahreszeit vornehmlich drinnen im Warmen:
Maja


Gismo


Maxi


Dascha

Dienstag, 5. Oktober 2010

Howdy taucht wieder auf

Seit einigen Wochen erhasche ich immer wieder einen Blick auf Howdy, wenn er vorne vor dem Haus an meinem Fenster vorbeigeht, manchmal schaut er sogar rein. Heute morgen sah ich ihn wieder vorne auf dem Hof und konnte ihn gerade noch mit der Kamera erwischen bevor er hinter das Haus verschwand.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Katzenhilferuf!

Ein lustiges Video zur Kastration.



Abgesehen davon, dass dadurch die Vermehrung der Katzen eingedämmt wird, bedeutet Kastration auch ein besseres stressfreies Leben für unsere Katzen.

Samstag, 12. Juni 2010

Abendspaziergang mit Dascha und Joker

Seit mehreren Wochen begleitet uns Dascha (als einzige meiner Katzen) auf Jokers allabendliche letzte Pipirunde, die ungefähr 15 Minuten in Anspruch nimmt. Offenbar wartet sie draußen bereits auf uns, denn in der Regel taucht sie plötzlich laut maunzend auf, kaum dass wir unterwegs sind. Hier kriecht sie rufend unter dem Tor zur Sonnenwiese des Wülfrather Hallenbades während wir vorbeigehen.


Ihre Augen leuchten in der Dämmerung (es ist ca. 21:00 Uhr) während sie am Jugendhaus vorbei hinter uns her rennt ...


... und uns mal kurz überholt als wir auf sie warten.


Dann lässt sie uns wieder vorgehen (im Hintergrund ist das Gebäude des Hallenbades sowie eine Ecke der Rückseite des Jugendhauses zu sehen) ...


... und beeilt sich uns im Stadtpark wieder einzuholen.


Da kommt sie freudig maunzend zu uns angeflitzt während wir wieder auf sie warten.


In Höhe der Rück/Parkseite der Schule pausiert sie einen Moment ...


... beeilt sich aber dann doch lieber in unserer Nähe zu bleiben als wir weitergehen.



Irgend etwas lenkt sie kurz ab ...


...  aber dann wieder ist Joker interessanter.


Komm Dascha, komm!


Auch als wir den Stadtpark verlassen folgt sie uns nach auf die Strasse ...


... bis zur Ecke, wo wir in Höhe der AWO in die  Schulstrasse abbiegen ...


... und läuft dann vor in Richtung Hauptschule Wolverothe (im Hintergrund zu sehen) ...


...  an parkende Autos vorbei und wartet bis wir sie einholen. Ab hier habe ich immer etwas Angst wegen dem gelegentlichen Auto, das um diese Zeit noch hier fährt. Zum Glück fährt aber nur selten ein Auto vorbei und Dascha scheint genau zu wissen, dass sie aufpassen muss.


Jetzt sind wir in unserer Strasse eingebogen ...


... wo sie schließlich vom Garten des Nachbars herkommend unter das offenstehende Gattertor zu unserer Hofeinfahrt drunterkriecht ...


... und uns bis zur Haustür begleitet, um mit uns ins Haus zu gehen.
Dieses Verhalten ist aber nicht ungewöhnlich für eine Katze. Frühere Katzen von uns haben uns auch hin und wieder bei Spaziergängen begleitet. Eine begleitete die Kinder sogar regelmäßig zur Schule und holte sie bei Schulschluß wieder ab.  Eine Google-Suche bestätigt, dass auch andere Katzen gerne ihre Halter bei Spaziergängen begleiten.

Freitag, 30. April 2010

Mäusealarm

Meine Katzen sind wirklich sehr gute Mäusefänger. Na ja, außer dem guten Gismo ...

... der mittlerweile zu alt und steif geworden ist für diesen Sport. Aber die drei jüngeren bringen immer wieder ihren Fang nach Hause, sehr oft noch lebend. Leider, leider lassen sie ihre Beute jedoch beim grausamen Spiel auch häufig wieder entwischen, die sich dann hinter den Schränken versteckt, woraufhin die Jäger das Interesse an ihr verlieren. Und so kann ICH dann zusehen, wie ich damit klar komme.
Erst neulich brachte meine allerliebste Dascha eine lebendige Maus nach Hause und ließ sie in der Küche entwischen. Die Maus fand blitzschnell eine Lücke in der Blende unter den Küchenschränken und verschwand dahinter noch eher ich überhaupt reagieren konnte. Nachdem ich die Blenden entfernt hatte und ich mit Hilfe der Taschenlampe nur Staub und Spinnweben entdecken konnte, überließ ich Maja, Dascha und Maxi das Feld in der Hoffnung sie würden die Maus schon kriegen. Ja, Pustekuchen. Sie hockten zwar abwechselnd in Lauerstellung immer wieder davor aber leider ließ sich die Maus nicht blicken. Nach ein paar Tagen verloren sie das Interesse und ich nahm dadurch an, dass eine von ihnen vielleicht doch noch die Maus erwischt hatte und legte somit die Sache zu den Akten.
Aber nicht für lange, denn eines Morgens entdeckte ich ein angeknabbertes Schwämchen im Schrank (der nach hinten offen ist) unter der Spüle und überall im Schränkchen waren die Fusselchen verteilt. Auch entdeckte ich etwas Mäusedreck und als ich den gelben Müll, der im selbigen Schränkchen untergebracht ist ...


... entsorgen wollte, bemerkte ich, dass der Plastiksack ziemlich große aufgerissene Löcher aufwies. So wußte ich, dass die Maus noch lebte und in der Küche höchstwahrscheinlich ganz fleißig dabei war, hinter dem Kühlschrank oder dem Geschirrspüler ein Nest mit den abgeknabberten Schwämmchenfusselchen einzurichten. Von der Maus war aber immer noch keine Spur. Ein paar Stunden später jedoch - als ich ein Messer aus der Schublade im Küchenschrank holen wollte und die Schublade öffnete - sprang mir die Maus förmlich aus der Schublade entgegen, sprang herunter auf den Fußboden und verschwand unter den Schränken. Ich schrie unwillkürlich auf (konnte es mir aber gerade noch verkneifen auf einen Stuhl zu springen - HAHA Scherz). Was tun? Ich überlegte, die Maus auszuräuchern. Ich habe ein paar Dufträucherkegeln, die ich dafür opfern würde, aber dann fiel mir ein, dass die Küche trotz gründlicher Belüftung noch tagelang nach Rauch stinken würde, da ich vor ein paar Jahren eine ähnliche Aktion gestartet hatte und jetzt doch lieber auf den Gestank verzichten wollte. Also besorgte ich vom Raiffeisenmarkt zwei ganz gewöhnliche Mausefallen, die ich mit Nutella präperierte - ein Tipp von der Verkäuferin - und legte sie unter den Küchenschränken, ziemlich weit hinten, damit die Katzen nicht dran konnten.

Am nächsten Morgen dann dieses hier:


Die Falle war zugeschnappt, aber wo war die Maus? Ich vermutete eine intelligente Maus, die sich mit Fallen auskannte. Aber beim anschließenden Gang in das Wohnzimmer entdeckte ich ...

... eine angeknabberte tote Maus und nahm an, dass eine der Katzen sie aus der Falle geklaubt haben musste. Aber weit gefehlt, denn am nächsten Morgen als ich wieder mal den gelben Müll entsorgen wollte ...


... raschelte es in der Mülltüte verdächtig und ich erhaschte einen kurzen Blick auf die Maus, die sich zwischen den diversen Ojekten in der Tüte schnell versteckte. Geistesgegenwärtig (nachdem ich wieder unwillkürlich aufschrie) knotete ich die Tüte fest zu, damit die Maus nicht entwischen konnte und trug den Müll auf die Terrasse, wo ich die Maus befreien wollte. Bei dieser Gelegenheit entdeckte ich im Wohnzimmer genau auf demselben Platz wie gestern eine weitere angeknabberte tote Maus.

Also wirklich, die Katzen sind mir momentan viel zu fleißig!!!
Als ich die Mülltüte draußen auf der Terrasse wieder öffnete ...


... arbeitet sich die Maus ganz nach unten, so dass ich die Tüte nach und nach entleeren musste, um die Maus befreien zu können. Endlich sprang sie mit einem schnellen Satz heraus und versteckte sich in einer Lücke irgendwo. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf, hier in Bildern dokumentiert.
Maxi entdeckte die Maus, schnappte sie sich mit einem schnellen unbarmherzigen Krallengriff ....


... trug sie im Maul erst mal hier hin ...


... dann dort hin ...


... wo er eine Weile grausam mit ihr spielte bis sie tot liegenblieb. Zwischendurch wollte er sie noch lebendig zurück in die Wohnung bringen, aber da spielte ich nicht mit und verschloss grimmig entschlossen Tür und Katzenklappe.  Wehe!!!


Schließlich knabberte er ein bißchen an ihr herum ...


... aber letzendlich verlor er das Interesse an ihr und ließ sie liegen (er hatte kurz vorher bereits gefrühstückt und hatte keinen wirklichen Hunger).


Und so landete die arme Maus, die fast eine ganze Woche lang in meiner Küche ausgeharrt hatte, zusammen mit der anderen toten Maus aus dem Wohnzimmer in den Restmüllsack im Keller.
Ich hoffe inbrünstig, dass sie nicht tragend war und mir eventuell Mäusebabies in meiner Küche hinterlassen hat, die in einer unzugänglichen Ecke verenden und stinken werden. Bitte nicht!!!